BlogQualitätsserie › Kapitel 5
◆ Qualitätsserie · Teil 5
Kurz gesagt: ein Gang durch die Linie, vom gereinigten Wasser bis zum codierten Karton — und die Parameter, die wir an jedem Schritt festlegen.

Der Prozess, Schritt für Schritt

  1. Gereinigtes Wasser wird für den Ansatz vorbereitet.
  2. Die Povidon-Jod-Lösung wird angesetzt auf 4,5–5,5 g/L verfügbares Jod, pH 2,0–4,0.
  3. Stäbchen und Watteköpfe werden gefertigt und Beutel aus Barrierefolie geformt.
  4. Der Wattekopf wird mit Jod getränkt bis zu einem Flüssigkeitsgehalt von ≥ 50%.
  5. Die Tupfer werden nach Packungszahl eingebeutelt.
  6. Der Beutel wird versiegelt — leckfrei und lichtschützend.
  7. Jede Charge durchläuft eine Dichtheitsprüfung.
  8. Kartonierung und Chargencodierung (50 Beutel/Karton), dann ins Lager.

Die Parameter, die wir festlegen

StufeKontrollpunkt
AnsatzVerfügbares Jod 4,5–5,5 g/L; pH 2,0–4,0 — die ersten freigaberelevanten Zahlen
TränkungFlüssigkeitsgehalt ≥ 50%
Stäbchen / KopfStäbchen behält seine Form; Wattekopf nicht lose oder fasernd
VersiegelungLeckfrei, lichtdicht
ChargenprotokollVerfügbares Jod, pH, Flüssigkeitsvolumen, Anlage, Bediener, Materialbilanz

Umrüstdisziplin

Die Produktion läuft überwiegend auf automatisierten Verpackungslinien, wobei die manuelle Bearbeitung unterstützend wirkt, plus die Stäbchenfertigung und Tränkung — einen Schritt mehr als ein flaches Tuch. Zwischen Produkten oder Chargen führen wir eine dokumentierte Linienräumung durch, um Verwechslungen zu vermeiden; und da Jod färbt und lichtempfindlich ist, erfolgen Ansatz und Lagerung lichtgeschützt.

Für Einkäufer — wonach Sie fragen sollten: bitten Sie um ein Muster-Chargenprotokoll — es zeigt, ob verfügbares Jod, pH, Flüssigkeitsgehalt und Siegel tatsächlich je Charge erfasst werden.

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